MIT TELETEXT-UNTERTITELUNG (Guten Abend! Ich bin Manu vom Cabaret DivertiMento.) (Wir haben uns einquartiert …) * Klopfen * (Der andere kommt auch.) (Komm rein! Komm rein!) (Wir sind im Hotel.) (Wir haben soeben die letzte Show von “Sabbatical” gespielt.) (Und jetzt haben wir …) – (Wo hast du es?) (Genau, wir schauen uns den Film über Schottland an.) (Vor einem Jahr waren wir unterwegs.) (Ich freue mich, es noch mal zu schauen.) (Wir haben es seither nicht mehr gesehen.) (Es schwingt etwas Nostalgie mit Komm!) (Wir haben es noch nie gemeinsam angeschaut.) Ein Lauf, ein Gang in etwas Unbekanntes Das hatten wir lange nicht mehr Wohin? Seit 14 Jahren sind wir als Komiker zusammen und haben viel erlebt Aber so etwas? Nein! – Mir ist der Humor vergangen Wir waren in Schottland wandern, auf dem West Highland Way Und zwar nicht nur zum Spass Das Ziel der Reise ist, dass wir uns wieder näherkommen, dass diese Freundschaft wieder menschlicher wird und weniger beruflich Drei Wochen, 150 km, draussen bei Wind und Wetter Es ist auf jeden Fall härter, als wir dachten * Stöhnen * Es war eine anstrengende, aber auch schöne Zeit Klar ausserhalb unserer Komfortzone Und genau das hat dieses Abenteuer so einzigartig gemacht Das ist “SRF bi de Lüt” “DivertiMento bei den Schotten” Also – Los geht’s! Endlich, wir kommen Ab die Post! Bäh, wie viele haben das schon gemacht? Let’s go! – Adieu miteinander Enjoy! – Thank you, thank you (“Thank you, thank you” – du hast doch nichts verstanden, Fischer!) (Hier sind wir gestartet, in Glasgow.) (150 km, Fischer!) * Er lacht. * (Wo war das Ziel?) (Äh, Dings … Fort William.) – (Fort William.) * “These Boots Are Made For Walking” von Nancy Sinatra * (Kaum waren wir losgelaufen, mussten wir schon …) Oh! – Endlich! Ah, tut das gut! (Pinkelpause.) Und Beinbruch! – Ja, mit dem Rucksack Also, jetzt – Vamos! Wo kann man die Hände waschen? * “These Boots Are Made For Walking” von Nancy Sinatra * Das ist spannend “Anfang des 19. Jh. spielte der dichte Wald vor den Toren Glasgows eine gewisse Rolle …” Merkst du eigentlich, dass ich hier im Dreck laufe und du im Trockenen? Ich lese! Ich bin Tageschef. Also bitte! Ich laufe im Dreck – Jonny, bitte! Du musst dich fügen (Es gab ja noch die Sache mit dem Tageschef.) (Einer durfte einen Tag lang sagen, wo es durchgeht, wann Pausen anstehen.) (Mit Wettbewerben haben wir bestimmt, wer das ist.) (Ja, das war nicht nur einfach.) * Lachen * * Sanfte Musik: “Cargill” von King Creosote * (Ha, unsere Crew!) (Lachend) Schafseckel! Schafseckel! * Sanfte Musik: “Cargill” von King Creosote * * Lachen * Ist aber schon geil – Megaschön Ich meine, weil ich den Rucksack abgelegt habe Ist das ein Moor? – Das ist Moor, wegen der Farbe Torfmull kommt von hier – Was du nicht alles weisst! Was möchtest du? The bread? – Ja, gerne, ich mache ein Sandwich Ich habe mir fest vorgenommen, auf diesem Trip beim Essen nicht heikel zu sein * Schwungvolle Rockmusik mit Dudel- sack: “Epic Beersong” von Flannery * (Schön.)

(Vieles von dieser Schönheit der Natur kommt für mich jetzt am Fernsehen mehr rüber.) (Damals konnte ich es nicht so sehen.) (Ganz ehrlich.) * Lachen * (Du hast auch immer nur meinen Rücken angeschaut.) Verdammt schön. Verdammt schön Siehst du die Schafe? Ah ja So was mag ich Ich werde fast umgeweht Es ist schon sehr anders Hello – Hi (Aber hier sieht man es: Noch keine 10 km gelatscht, und es sieht schon nach Regen aus.) Wo sind wir denn? Das ist nicht mehr drauf. Nein, mach mich nicht krank! Wir sind … Nein. Wir sind etwa hier und schauen zum Berg Sind wir schon auf der zweiten Etappe? Nein, aber kurz davor Wir sind jetzt auf diesem Stück Es ist so weit, die ersten Regentropfen fallen Nein! Jetzt heisst es Zelt aufstellen, jetzt heisst es kochen Nein Oh, mir fallen die Sachen unten raus Was? Nein, das ist der Lüftungsschacht, Schatz Ui ui ui! (Peinlich!) Das ist, damit es reinziehen kann – Das habe ich jetzt auch gemerkt Du kannst dein Portemonnaie in diese Tasche tun Hör doch auf! * Schwungvolle Rockmusik mit Dudel- sack: “Epic Beersong” von Flannery * Do you have water? (Der Marathonläufer, nicht?) – (Ja, genau.) (In kurzen Hosen bei 4 °C.) make our camp here? I think it’s about 3 miles more this way and you can camp There’s a campsite? – No, there’s just no barbed wire If it’s barbed off like that (* Jonny ahmt den Jogger nach. *) (Und wir beide: “Yes, yes, good to know.”) (Und dann: “Du, was hat er gesagt?”) (Ich habe nichts verstanden, dafür der Kameramann.) (Ich habe wirklich nichts verstanden.) (Ah, genau, er sagte, man dürfe nicht neben dem Bach.) (Wir kapierten nichts und campierten direkt daneben.) (Singend) Wir haben ein Zelt aufgestellt! * Surren * Das wird schwierig, so verklebt Ich weiss Es muss einfach gleichmässig sein (Genau, meine Haare!) – (The barber.) Musst du gleich von vorne reinhauen? (Ich versuchte, die Haare mit dem ganzen Gel drin zu schneiden.) (Das ging natürlich gar nicht.) (Jetzt musst du sie mit Shampoo waschen.) Und Dai Sun arbeitet nicht mehr bei Ihnen? Nein, Sie hat die zweite Filiale übernommen Sie ist etwas weiter flussabwärts * Verspielte Musik * Es ist nicht alles ganz gleichmässig lang Was? – Doch, doch Haben Sie noch andere Das sieht geil aus – Ja, es sieht gut aus (Ich habe noch nie Haare geschnitten.) Noch andere Körperstellen? – Alles schon gemacht (Aber es hat bis heute gehalten.) (Ich trage diese Frisur immer noch.) (Wegen Schottland.) (Oh, ja.) – (Jetzt beginnt die Misere.) “Führen Sie die Pumpe in die Brennstoffflasche ein und befestigen Sie sie.” Mir ist das nicht geheuer Mir ist das nicht geheuer – Das muss hier drauf Wir probieren es Das Einzige, was passieren kann, ist, dass du Feuer fängst Wir haben beide noch nie so ein Teil bedient Schon wieder aus Irgendwas stimmt nicht Sobald ich es offen habe – So was macht mich rasend Bei so was habe ich keine Geduld – Schön warm Es schifft, ich habe kalte Finger Ich bin angepisst – Das ist echt blöd Das ist wirklich blöd gelaufen (Wir blenden immer. Drück Pause!) (Das muss ich erklären: Jonny, mein lieber Freund, hat zum ersten Mal eine Stirnlampe in Gebrauch.) (Und nach ca. 1 Std. Kochen sagt er: “Verdammt noch mal, ich habe Nackenstarre!”)

(“Damit ich was sehe, muss ich den Kopf so stark beugen.”) (Die Lampe kann man ja nach unten abwinkeln, nach oben weniger, aber er hatte sie verkehrt herum auf und leuchtete in den Nachthimmel oder in die Kameralinse hinein, statt ins Essen.) (Das ist köstlich.) (Du lenkst ab, weil du wütend wurdest.) (Ja, ich komme auch gleich dran.) holen wir ihren Kocher – … Kocher hierher Was auch nervt: Ich bin bis auf die Unterhose nass (Es war nicht unsere Schuld, wir kämpften 1 Std. lang.) (Dafür bekamen wir dann den Brenner zum Kochen.) (Es war nötig, Burki war stinksauer.) Ich glaube, er versucht, seine Regenhose anzuziehen * Lachen * Auch hier ein verdammt blöder Lapsus! Was ist denn? Ich hatte eine Regenhose anprobiert, die man an der Seite öffnen kann, damit man die Schuhe nicht ausziehen muss Ich musste sie jetzt aber ausziehen Haben sie dir die falsche Hose gegeben? Die haben doch nicht etwas Falsches eingepackt Es ist eine Hose, die man nicht öffnen kann Es ist mir ein Rätsel warum Hm, das macht mich wütend Fischer, lach nicht! Burki, es tut mir leid, aber ich finde es super. Ich finde es super Wir – Nein, hey! Komm, freuen wir uns, zusammenzusitzen und in dieser Pfütze hier draussen zu kochen! Es ist eine verdammte Pfütze! Mach hier zu! Du hast immer noch Luftlöcher. Da schifft es rein Da sieht man, wie outdoortauglich ich bin Ah, ich liebe dich dafür, Burki Ja, ja – Ist gut (Voila, Safranrisotto!) Isch güet, hm? – Isch geil Es ist hüere güet Noch ein bisschen Reicht das? Es ist witzig: Wir haben uns in den letzten 13 Jahren in vielen Extremsituationen erlebt Aber so ein Fall, hier draussen zu sitzen, es regnet, es windet, man muss einen Kocher in Gang bringen Man hat Hunger und ist tropfnass – Das ist eine neue Situation (Mir ist das eingefahren, dass wir zusammen so eine Mini-Extremsituation erlebten in einer Art, wie wir es noch nie erlebt haben.) (V.a. standen wir am nächsten Morgen auf und waren immer noch nass.) (Es war ein Scheissstart.) It was a fucking shit night (Wie redest du auch!) (Ja, ich möchte mich entschuldigen.) Mir geht es blendend Ich bin einfach eine Frohnatur Nein, nein, es ist anders als zu Hause Es hat uns einen Hering rausgehoben, dadurch hat es reingeregnet und der Schlafsack ist nass geworden Das hält einen vom Schlafen ab Ich glaube, ich habe keine Minute wirklich geschlafen Mir ist der Humor vergangen Ich habe eine gesunde Selbstironie, ich kann lange über mich lachen, aber mir ist der Humor wirklich vergangen Jetzt geht es mir wieder besser, ich hatte einen Tee Aber in der Nacht Uh! Ja, also * Lachen * * Der Regen prasselt aufs Zelt. * (Das ist noch krass. Der Bach wurde zum reissenden Fluss am Morgen.) Was hast du mir noch übriggelassen? – Wir konnten ja nicht kochen * Beschwingte Folk-Musik * * “If I Ever Leave This World Alive” von Flogging Molly * (Ich weiss noch, das war um 9 Uhr morgens, wir waren patschnass, aber wir kamen bei dieser Destillerie vorbei.) (Unser Produzent organsierte eine Whisky-Degustation in einer Destillerie morgens um 9 Uhr.) (Grossartig!) (Wirklich toll Glengoyne, oder wie hiess sie?) (Genau.) (Wir durften unseren eigenen Whisky machen.) * Beschwingte Folk-Musik * Mein eigener So, dann habe ich meinen Es sieht auch noch schön aus (Der Whisky hat uns noch manchmal gewärmt.) Huhu! – Thank you very much That was very quick Grossartig

Destillerie – war gut 10.30 Uhr, und wir hatten noch kein Frühstück und nichts Einer der vermutlich eher raren Momente mit wärmenden Herbstsonnenstrahlen * Sanfte Musik: “Something To Believe In” von King Creosote * Wir haben zum ersten Mal Sonne in Schottland, das sind genau 3 cm der Zigarre Das heisst … 10 Min. Sonne Not bad – Not bad Die Sonnenbrille kann man ablegen * Sanfte Musik: “Something To Believe In” von King Creosote * * Sanfte Musik: “Something To Believe In” von King Creosote * Good evening – Oh, it’s the BBC Yes, sorry – Fuck off! Fuck off! If you feel like a drink or so, let me know Ui, das ist schön! Das ist schön! Uah! (Er hat uns doch die nassen Schlafsäcke aufgehängt.) (Und das nasse Zelt. Alles.) Es war sensationell Ich bin einmal mehr positiv überrascht von der schottischen Gastfreundschaft Die ganze Familie gehört dazu Er hat uns seine Frau und seine Kinder vorgestellt Wir konnten heiss duschen, das Zelt trocknen Er hat uns gleich gefragt, ob wir nasse Sachen hätten Er hat unsere Schlafsäcke – … gleich vors Cheminee gelegt Er merkte gleich: “Hey, wollt ihr nach dem engen Zelt jetzt auch noch ein Bett teilen? Nein. Ich hole eine Matratze.” Voll geil! * Beschwingte Bluesmusik * (Mit Ostschweizer Akzent) Wir gehen jetzt da runter nach Wattwil und essen im Bären etwas Oh nein! (Oh, hier haben wir doch darum gepinkelt, wer Tageschef wird.) (Wer weiter pinkelt, ist Tageschef.) Ich bin dafür, dass wir noch etwas essen vor dem Anstieg Zieh dich warm an, sonst erkältest du dich Es ist geil, es ist ein super Gefühl Ich möchte beim Mittagessen eine Zigarre rauchen und den Erfolg geniessen Du bist ein toller Kerl Ich glaube, ich bin ein fairer Führer Der erste! Du musst den Rucksack nicht anziehen, wir essen etwas. – Ach so? Es ist noch nicht klar, ob Tageschef sein

ein Vorteil oder ein Nachteil ist Es kann auch ein Nachteil sein, wenn man Entscheidungen treffen muss (Ja, ich musste gehorchen.) Mmh! Au, ich hab mir auf die Zunge gebissen. Sorry (Und jetzt Fischers Lachen.) * Stöhnen * Kennt ihr das? Ah, Fu-C-K! Hör auf zu lachen, Fischer! (Hier sind wir zum ersten Mal auf einen Berg.) (Es hiess, es gehe auf einen Berg.) (Hier hatte ich langsam keine Lust mehr.) * Blues-Rock: “I’m On My Way” von The Proclaimers * Wir steigen sicher auf den Gipfel Conic Hill, 358 m ü.M 2’358 m ü.M Das Atmen macht schon Mühe (Wir konnten die Rucksäcke ablegen, um hochzulaufen. Gott sei Dank.) (Es war geil, der Wind blies, es regnete. Ich mag das.) Oh, ist das geil Yeah! – Wow! * Lachen * Man kann sich fast in den Wind legen Wunderschöne Aussicht, Loch Lomond Bis jetzt habe ich mich darüber aufgeregt, dass die Kameracrew ihre Rucksäcke und das Zelt in den Bus legen kann und wir alles mitschleppen müssen Jetzt sind unsere Rucksäcke unten und die mussten alles schleppen * Hämisches Lachen * Wo ist Burkart? Der versteckt sich wieder irgendwo in den Highlands Komme gleich Nein! Hey, verschwinde! Hör auf! – Du Sau Ich hatte gestern wohl zu viel Knoblauchsauce an den Crevetten * Blues-Rock: “I’m On My Way” von The Proclaimers * (Wie hiess das Kaff?) (Also, dieses Kaff bestand aus einem Hotel.) (The Oak Tree.) – (Keine Ahnung, wie das hiess.) (Ein trauriges Kämmerchen hatten wir hier.) (Aber eine warme Dusche.) Verdammt heiss. Das ist das Geilste nach einem solchen Tag Eine heisse Dusche und dann einen Kaffee oder etwas trinken gehen – das ist verdammt geil Dann lass ich dich jetzt in intimity Super, danke * Gemütliche Musik: “Dirty Old Town” von The Pogues * * Baulärm * (Laut) Ein neuer Tag Heute ist der Start in die Highlands Natur pur – Wir freuen uns Deswegen sind wir hergereist, dieses Natürliche, wir sind ganz natürlich unterwegs Schön! Das hat man in der Schweiz nicht Nirgends. Das ist Natur pur * Gemütliche Musik: “Dirty Old Town” von The Pogues * Wir sind zackig unterwegs. Das ist nicht Wandern, sondern Marschieren Wir haben die letzte Stunde nicht geredet, weil wir zackig unterwegs sind Ich hoffe, dass wir bis jetzt Was waren das? – 5 km? Das würde ich auch sagen Es sind also noch 13 km – 13-14 km Die Sonne kommt raus! Ganz gute Bilder

Das ist die längste Etappe, nicht? Ich hoffe, dass wir keine längere haben Das reicht eigentlich schon (Wenn mich nicht alles täuscht, ist das der längste See Schottlands.) (Und wir sind zwei oder drei Tage dem See entlang gelaufen.) * Gemütliche Musik: “Dirty Old Town” von The Pogues * (Hier ging es wieder um den Tageschef, nicht?) Hör auf! Abstand, Abstand, bitte! Ein, zwei – Zwei! Okay Drei Das ist nicht gut für die Schulter – Ja, stimmt Nein! Zwei Sechs. Fünf oder Sechs – Fünf. Fünf Das ist der Letzte Zwei Ah! So, jetzt wird wieder klar angesagt: Wir gehen los, wir machen noch 4 km und essen dann, obwohl es schon 12 Uhr ist Ich hätte zwar Hunger – Das spielt keine Rolle Jetzt kann er mich quälen – Absolut Und die verdammte Sänfte, blödes Team Ich will eine Sänfte Das habe ich gestern schon gesagt Eine Sänfte – das könnt ihr doch Damit ich so Du meinst, wir tragen dich durch die Landschaft? Ich habe etwas abgenommen (Ah, du mit deiner …) – (Sänfte.) (Das ist ein Wort, das ich bis zu diesem Moment nicht kannte.) Mit Steinen geht es nicht gut, aber Rucksack-Schiferen, das wäre was Wenn du es mit deinem machst, ja Jetzt will Monsieur Tageschef auf seinem Stuhl dort hinten, dass man ihn trägt Er wird gerade bedient, der Tageschef auf seinem Stuhl * Punk-Rock: “Nellie The Elephant” von Toy Dolls * Nein, nein, Streit gibt es sicher keinen wegen des Tageschefs Ich frage ihn ab und zu schon, ob es okay sei Und das Wasser tragen wir beide, das ist klar Oh! Schwierige Situationen übernehme ich manchmal einfach so Ja, ja Wenn wir etwas Schwieriges klären müssen, bin ich oft Wenn es darum geht, dass die Harmonie gebrochen wird, habe ich oft nicht die Eier dazu, die Faust auf den Tisch zu hauen Das macht er Und manchmal, aber nicht immer, hast du genug davon Ja, denn dann bin ich immer das Arschloch: “Das sind zwar zwei lustige Komiker, aber der Blonde ist ja mühsam!” Wobei, oft ist es so, dass es dich mehr stresst als mich Das ist dann eine blöde, kleine Differenz bei der Empfindung, die ihn dann aber fast dazu zwingt, die Initiative zu ergreifen Aber ja, wir haben schon einige Situationen erlebt Hier bis jetzt noch nicht – Nein, hier nicht Ich freue mich jetzt riesig auf ein wärmendes Feuer Du kannst ihn mir geben – Jetzt musst du das Wasser nehmen Danke * Sanfte Flötenmusik * Es kann nicht mehr weit sein Durch den Wald abkürzen, mag ich immer Bis jetzt lief es nicht schlecht Das sieht etwas spooky aus – Mega spooky (Oh, das war schlimm Das war ein Scheisshütte.) Das ist ja der Hammer! – Wo ist der Eingang? Ah, dort oben – Das ist der Hammer Brennnesseln Es sieht aber schon etwas schlimm aus

Mal schauen, wie es innen aussieht – Ja, ja Rowchoish Bothy * Lachen * Das ist doch geil Das ist doch de luxe, nicht? Ich finde, es ist der Hammer – Ich bin mega froh Es ist wirklich der Hammer Logisch, es ist fast immer unbewohnt, es ist dreckig, aber das gehört auch zu dieser Reise Absolut. Ich bin froh Der heutige Tag war etwas lang Ich bin etwas am Arsch Ich brauche Schokolade Willst du? Ich habe hier – Das wäre mega lieb Ich muss echt – Von zu Hause Ich habe am Schluss … Für hierher mussten wir alles packen * Schlag * Jetzt ist die Tür endlich mal zu für diese zwei Tage, Essen und alles Und gegen Ende wurde es wirklich anstrengend Ich habe auch eine Blase am rechten Fuss. Es war anstrengend Ist es Benzin? Diesel, aber ja (Schön, mit der Zigarre im Mund mit dem Feuer rumspielen!) (Ja, aber zack, und es ging.) (Liebe Kinder, macht das nicht zu Hause!) Zumachen Und anzünden Nehmen wir die Sachen weg Achtung, Feuer… Wie heisst das? Voll easy – Das wärmt auch gleich Und ich kann die Zigarre noch mal anzünden Die Nasenspitze wärmen (Das ganze Gestell brennt.) – (Der ganze Tisch brennt.) Warte mal, wie haben wir das gemacht? Voila! Muss man noch mal pumpen? Ja, es muss Druck auf der Flasche sein Kann ich ihn draufstellen? – Ja! Ja, das ist doch easy Das ganze Zeug ist doch easy Es gibt etwas Warmes zu essen Mmh! Ganz guten Appetit! (Das war einer der glückseligsten Momente dieser Reise.) Ich sage nichts mehr * Sanfte Musik * Das kann aber rein, das ist Karton Hier kam Lagerstimmung auf – Darauf hatte ich mich gefreut Waldbrandgefahr besteht hier wohl nicht gross Ich glaube, das gab es in Schottland noch nie Verdammt schön! * Sanfte Musik * * Drollige Musik * (Jesses, schau dir das an! Nein!) (So eine traurige … Ah!) Kalt ist es! – Und jetzt v.a. aufstehen Komm jetzt, aufstehen! Du mit deinen sexy langen Unterhosen! Hör auf! Ich gehe und mache Spiegeleier und Speck Ich hätte lieber ein Continental Vielleicht etwas Lachs, gerne etwas Lachs? Super, und ein Schlückchen Prosecco Ja, den hole ich gleich im Keller Ah! * “King Of The Road” von The Proclaimers * Mega schön Tag – Kleine Augen

Ja, ja, kleine Augen In dieser Waldhütte geschlafen Tag wie viel haben wir? Fünf? Für dich sechs, für mich fünf Tag fünf – wir sind eigentlich noch recht fit Ich glaube, Fischer drückt an einer Stelle der Schuh Meine Waden brennen etwas, aber sonst sind wir fit, nicht wahr, Fischer? Endlich einmal ein richtiger Wasserfall Hallo! Hallo, ich heisse Jonny! (Mike, unser Glarner Auswanderer Ich fasse es nicht.) (Der hat doch einen ganzen See gepachtet.) Fängt man hier überhaupt etwas? Mir stinkt es, wenn ich stundenlang an einem See sitze und nichts fange Die Chancen stehen heute relativ gut, dass wir etwas fangen (Darauf hatte ich mich gefreut.) – (Fischen ist nicht so mein Ding.) (Ich konnte nicht mehr warten.) (Kameramann) Moment, der Ton ist nur auf dem Mischer. Autofahrt! Klappe! Ja, halt doch selbst die Klappe! Ja, ein konstruktiver Kommentar von Herrn Fischer! Dann gehen wir los! * Sanfte, majestätische Musik * (Was hat Mike schon alles gemacht?) (Alles Mögliche, Berufsmilitär, Maurer – das weiss ich noch.) (Aquakultur studiert. Und jetzt Hechtfischen mit Touristen.) (Anker los und dann mit acht Ruten, auf jeder Seite vier.) (Wir haben nicht daran geglaubt Aber schau mal!) Mein Gott! – Nein, er ist draussen Warte, jetzt geht dieser Fisch ab Ich fasse es nicht! Kann ich ihn so lassen? Nur warten! Das ist wahrscheinlich ein grosser Fisch Immer auf Spannung gehen! Merkt er noch nicht, dass er dran ist? – Nein Hast du gesehen, wie er gerissen hat? Wenn er das erste Mal hochkommt, siehst du ihn Schön auf dieser Seite behalten! Hier behalten, hier behalten! – Wie gross ist das Viech? Einiges über 1 m Hier behalten, hier behalten! Zum Zeugs raushalten! Hier behalten! Schön Kontrollieren, kontrollieren! Kontrollieren! Jetzt geht er ab wie die Sau Scheisse, schau, wie gross das Vieh ist! Wow, Scheisse! Easy, easy, easy! Easy, easy, easy! Ganz easy nehmen! Raufnehmen! Jawohl. Herannehmen! Cool, der ist im Netz Scheisse! Wow, Scheisse! Schau dir das an! Schau dir das an Wow, Scheisse! Oh, krass! Schau dir das an! Was wiegt der? Weit über 20 Pfund, weit über 20 Pfund Das ich das einmal erleben darf, hätte ich nicht gedacht Unglaublich! 20 Pfund (Speziell ist ja, dass sie den Fisch nicht töten, sondern zurückwerfen.) Ich kapiere nicht, warum er nicht zappelt wie verrückt Warum hat keine Panik? Weil ich ihn ganz ruhig behandle So macht es ihm nichts aus Der Fisch ist nicht verletzt, der Haken macht ihm nichts Genau so, Jungs – Man spürt ja den Puls Aber etwas eklig ist er schon Das ist der Hammer Hey, danke, Mike! Das ist der Wahnsinn Man hört, wie er pulsiert Dieser arme Kerl Ich kapiere nicht, dass er so ruhig ist Das ändert sich, wenn ihr ihn wieder zurückwerft 24 Pfund 1,10 m

1,10 m Wahnsinn! – Ein schottischer Hecht Jetzt unterstützt man ihn hier ganz leicht Wow! Wahnsinn! Vielen Dank Der Haken kommt extrem leicht heraus, kaum Blut Ich fand es eindrücklich, ihn zu streicheln. Wie ein Haustier Und dann lässt man sie sanft wieder hinein Es ist sicher kein Vergnügen für den Fisch, aber das Trauma hat er bald verarbeitet Ich denke auch. Es war geil Bombastisch! – Sehr, sehr geil! Jetzt noch das Blut von den Händen waschen * Dynamische Musik * (Wir übernachteten in diesem alten Haus.) (Eine bekannte, schottische Legende wohnte doch dort.) (Der Wilhelm Tell von Schottland.) – (Ich weiss nicht, wie er hiess.) (Roy Bob, Bob Roy, Rob Boy …) Schau dir das an! Wenn du hier in der Badewanne liegst, schau dir diese Aussicht an! Ja, jetzt ist es blöd, weil es spiegelt Hier siehst du den Berg, den See – ein Traum! So geil! Jetzt noch einen Kaffee oder einen Tee – grossartig Oh, ist das schön (Und zum ersten Mal getrennte Betten, Manu.) (Das hat gut getan.) Mike, was erwartet uns hier? Jetzt darfst du es uns sagen Als Nächstes gehen wir auf die Leddard Farm Dort werden wir zuerst Tontauben schiessen Geil! Das macht Fischer Freude! (Ein stranger Bauernhof mit strangen Menschen.) (Absolut.) Es ist mir fast etwas peinlich Ich habe mich so gefreut Ich dachte noch: Was ist, wenn es dann nicht geht? Das wäre schade. Aber irgendwie hat es sehr gut geklappt Pull! Yeah! Good lad, good lad! I love it, I love it! Pull! Smoking! That’s a beautiful shot Yeah, brilliant! You got it So geil! Es ist so etwas Schönes Es riecht # Oh! * Punk-Rock: “Nellie The Elephant” von Toy Dolls * Tonight we’re gonna be real scottish guys It’s only the kilt we’re missing – Absolutely Wir haben die schottische Tracht bekommen: den Kilt Wir haben uns den halben Tag auf den Kilt gefreut Wir haben jetzt auch etwas bekommen Aber beim Anfassen, haben wir gemerkt, dass es ein normales Badetuch ist Das passt auf diese Farm Ein riesen Tamtam war das Unser Traum war doch, einmal einen Kilt zu tragen Sie sagten, dass wir sicher nicht den Mut hätten, die Unterhosen auszuziehen Und jetzt bekommen wir ein Badetuch Sie sagten, es kämen noch zehn Leute im richtigen Kilt Und wir müssen im Badetuch mit den Leuten feiern Nein, also in einem Badetuch!

Sie haben auch noch einen Hut organisiert Das ist aber eine billige Perücke Ich würde mich damit an der Fasnacht schämen (Hier war Herr Fischer richtig wütend.) (Ich war enttäuscht.) Es ist ein neues Gefühl, unter dem Badetuch die Unterhosen auszuziehen Ich bin ganz nervös Ich habe schon lange mal gesagt, dass ich einmal einen Kilt anziehen möchte Aber kein Badetuch! Ich finde, der Hut steht dir besonders gut Du musst aber die Hose ausziehen (Ich war so beschäftigt mit Fluchen und Umziehen, dass ich dich nie angeschaut habe.) Sehe ich auch so scheisse aus? Du hast richtig rote Haare Du solltest dich mal Jetzt habe ich trotzdem noch etwas Freude Jetzt habe ich trotzdem noch etwas Freude (Sie sagten dann, sie hätten extra einen Abend für uns organisiert.) (Wir wussten nichts.) (Wir standen vor der Tür und mussten tun, was uns gesagt wurde.) (Wir wussten nichts.) – (Das war ein totaler Blindflug.) (Wir liefen dann einer gefüllten Leber … Oder was war es?) (… einem Schafsmagen hinterher.) (Wir bekamen keine Anweisung, einfach nur hinterherlaufen.) Fair fa’ your honest, sonsie face, great chieftain o’ the pudding-race Aboon them a’ yet tak your place, painch, tripe, or thairm: Weel are ye wordy o’a grace as lang’s my arm The groaning trencher there ye fill, your hurdies like a distant hill, your pin was help to mend a mill in time o’need Cut you up wi’ ready sleight, yeah! Ye Pow’rs, wha mak mankind your care, and dish them out their bill o’ fare Well done, boys (Hauptsache mitschreien!) – (Hauptsache mitmachen!) (Und viel zu viel Essen haben sie aufgetischt.) (Viel zu viel!) Wunderschön war, wie sich das gewendet hat mit dem Einlaufen in den Esssaal Wir wussten nicht, worauf wir uns einlassen, mit dem Dudelsack voraus Er hat neben uns sein Theater durchgezogen Unsere Stimmung hat sich gewendet Wir haben gemerkt, dass wir den Abend fliessen lassen können und er v.a. interessant wird * Fröhliche Musik * Heute war ein Wahnsinnstag, ein Up-and-Down-Tag Wir haben heute Abend gedacht, dass wir uns mit diesem Kostüm total lächerlich machen würden Aber es hat alles gepasst Es war zwar alles etwas aufgesetzt, aber es hat gepasst Wir haben hier hineingepasst Es hat mir sehr gefallen * Fröhliche, schottische Musik * (Das war ein langes Weekend bei den kurligen Schotten.) (Ja, und wir haben uns ja dann von Mike verabschiedet, und sind zurück auf den Weg.) (Wir waren dann auch froh, wieder weiterwandern zu können.) (Das weiss ich noch.) * “I’m Gonna Be” von Sleeping at Last * * Sanfte, getragene Musik und Gesang * 6 m, gespreizte Beine und dann dort aufschlagen Wasser! Wenn wir jetzt mit dem Zeug hinuntergefallen wären Dann hättet ihr Freude, so wie bei meiner Thermosflasche auf dem See! * “I’m Gonna Be” von Sleeping at Last * Es ist wieder einmal mehr typisch Man denkt, man sei bald am Ziel

Einmal mehr: Der letzte Kilometer hört und hört und hört nicht auf Dort ist Ardlui Dort ist ein Ballon, den man hochziehen muss So sieht der Fährmann auf der anderen Seeseite, dass man abgeholt werden will * Jonny ahmt den Fahnenmarsch nach. * * Rasante, schottische Musik * Jetzt bin ich auch glücklich (Ardlui, genau. Ah!) (Dort im Hotel habe ich mich wohlgefühlt. Das war schön.) (Es war auch speziell. Am nächsten Tag hattest du Geburtstag.) (Ach, ja, stimmt!) Erste Handwäsche Ich musste waschen und ich glaube, auch für die Körperhygiene ist es wieder einmal gut, in ein Schaumbad zu liegen Ich bin happy, wieder einmal in einem Hotel zu sein, mit Badewanne oder Dusche Ich freue mich Puh, das stinkt! Schau dir das Wasser an! That feels good Ich weiss nicht, wie lange man das machen muss (Ja, und du wusstest ja nicht, dass ich im Hotel organisieren musste.) (Ich habe Manu überrascht, und zwar mit seiner Frau.) (Ich habe deine Frau angerufen, das wusstest du nicht.) (Ich musste wissen, wann ihr Flugzeug ankommt und welche Busse und Züge fahren.) (Wir wollten dich zum Geburtstag überraschen.) Hoi, Mischi! Er ahnt überhaupt nichts (Oh, Halloween!) – (Halloweenparty!) (Wir gingen in dieses Loch.) (Hier findet jedes Jahr eine legendäre Halloweenparty statt.) (Wir waren genau dann dort, das war krass.) * Gespenstisches Lachen * Für den Schotten ist Halloween wie für den Luzerner die Fasnacht Halloween hat hier einen anderen Stellenwert Bei uns ist Halloween erst im Kommen Ich bin sehr gespannt Mal schauen, ob wir hier in meinen Geburtstag feiern oder früher gehen * Rasante, schottische Musik * * Sanfte Klänge * Ich durfte einen unvergesslichen Geburtstag feiern So schnell gibt es das nicht wieder Ich werde es aber auch im Kreis der Familie wieder geniessen * Gemächliche Musik: “Miserable Strangers” von King Creosote * # It’s my birthday, It’s my birthday! See you next time. Thanks – See you next time * “Miserable Strangers” von King Creosote * Es ist auch geil, wenn wir sagen können, dass nur an deinem Geburtstag schönes Wetter war Dieses Wetter ist wirklich ein Geburtstagsgeschenk (Mit diesem Zug kam deine Frau, und du wusstest es nicht.)

(Sie sass da drin.) – (Krass.) (Wir liefen über das Gleis und sie sass drin.) Es ist eigentlich immer noch wie im Engadin Ich fühle mich langsam wohler Es ist etwas hügeliger, bergiger, steiniger. Das freut mich Und dass ich das an meinem Geburtstag, an einem so wunderschönen Tag er- leben darf – I really appreciate it Da sind sie: meine Highlands (Dieses Mäuerchen – das war so schön.) (Du auf dem Mäuerchen und ich auf dem Weg.) (Das war wirklich schön.) (Ich wusste, noch 1 Std. wandern und dann kommt die Überraschung.) (Und du wusstest nichts davon.) (Oh, hier in diesem Scheisshotel Oh, shit!) (Und es ist wieder schattig.) (Hier sieht man, ich musste schauen: Wo ist Michele, wo sind die Kameras, wie machen wir es?) Was macht ihr eigentlich? Also, Herr Burkart – What the hell is going on? # Happy birthday to you Nein, nein, nein! Spinnt ihr? Scheisse! Hoi! Ich gratuliere dir ganz herzlich zum Geburtstag Hoi! – Spinnt ihr eigentlich? Du hast nichts gemerkt, oder? – Nein! Komm her! Ein Drückerchen Hey, nein, das ist jetzt gerade ziemlich surreal Shit! Was machst du hier in diesen Crianlarich? Ich bin für dich gekommen Das ist auf Jonnys Mist gewachsen Ich bin mit dieser Situation überfordert Ich bin Röbi Koller und fange das Ganze etwas auf So geht es weiter: Wir gehen zurück ins Studio Nein, wie kommst du hierher? – So schön Meine Frau steht hier! * Fröhliche, schottische Musik * 219 haben sie gesagt Ich komme – Es ist 6 Uhr Ich sage noch Tschüss Sie geht zum Flughafen Hast du fertig gepackt? – Ja Ist es noch etwas früh? Ich liebe Kameralicht frühmorgens Es war mega cool Passt auf! Du bist zweieinhalb Tage unterwegs für die 12 Std Danke, dass du mitgemacht hast Gutes Durchhalten – Vielen Dank Macht es gut und saugt noch alles auf! Behaltet die Nerven! Das kommt ganz auf die Crew an Also, macht es gut Tschüss, viel Spass! Gute Reise! Jö! – Gute Nacht Nein, in 20 Min treffen wir uns draussen (Hier geht es los mit Stirnlampen, und arschkalt am Morgen früh.) Crianlarich. Scotrail Hierher komme ich nicht unbedingt zurück

Ja, ich habe es auch gesehen # Im Wald, im schöne grüene Wald han ich äs Plätzli, womer gfallt Von wem ist das? # Ich ligge da im weiche Moos Das habe ich im Kindergarten gelernt So, Bürkeli! Ist hier “half”? Jetzt haben wir die Hälfte – Half of the way Kannst du hier unser Zielschnäppschen heraussuchen? Das Problem ist, wir haben die Hälfte des Weges und die Hälfte des Fläschchens und schon zwei Drittel der Zeit gebraucht Jetzt müssen wir Gas geben Es ist 7.15 Uhr und wir haben noch kein Frühstück gehabt Oh, so schön! Ab jetzt gibt es nichts mehr Super, einmal mehr auf nüchternen Magen! 7.15 Uhr. Das haben wir schon zum zweiten Mal zum Frühstück Hu! Es wärmt. Da muss ich gleich alles ausziehen * “I’m Gonna Be (500 Miles)” von The Proclaimers * (Wir waren sehr schnell unterwegs.) (Kameramann) Ihr könnt weitergehen (Ja, ja, immer auf die Kamera warten!) Ihr könnt weitergehen * “I’m Gonna Be (500 Miles)” von The Proclaimers * * Quietschen * Es muss quietschen (Ein uralter Friedhof.) – (Schöne Grabsteine.) (Das war ein mystischer Ort.) (Immer wieder fand ich in Schottland, dass es eine gewisse Mystik hat So auch hier.) Dort ist eine Kameracrew Überall hat es schöne Natur und dann solches Zeugs dort oben (Oh, dieser traurige Campingplatz Endlich Frühstück!) (Wie liefen etwa 3 Std.) Hier geht es dann bergauf – Scheisse! Drei, vier, fünf – Geil! sechs, sieben, acht, neun, zehn Sind wir heute … äh im Bridge of Bitch of Orchy – Bitch of Orchy Dort sind wir heute Schön – Bitch of Orchy Und das Loch Trulla Das ist so geil Ich freue mich sehr, dass ich so fit bin Klar, es kann noch die eine oder andere Steigung kommen Es ist einfach schön, die Zeit zum Wandern zu haben Ich merke, dass mir das sehr gut tut V.a. dass Das haben wir vorhin besprochen Der Druck, den man daheim hat Jede Stunde schaut man doch nach, ob man eine E-Mail bekommen hat Das ist hier anders Hier schaut man nicht nach und Facebook und alles ist weit weg Das tut gut – Ja. Wirklich (Hier waren wir in der Hälfte.) (Ich merkte, wie mein Geist runterfuhr, und zwar erst nach ca. zehn Tagen.) (Man merkt es uns auch an.) (Wir sind mega ruhig, wir hören einander zu.) (Man ist sehr bei sich selbst.) (Das war super.) * Sanfte Musik * (Aber deswegen gingen wir ja auch dorthin.) (Um unsere Freundschaft zu pflegen.) (Aber um Freundschaft zu pflegen, sind Wettkämpfe nicht förderlich.) (Die Sache mit dem Tageschef.) Der Tageschef hat quasi die Voll- macht über gewisse Entscheidungen: wo man schläft, wann man eine Essenspause macht oder übernachtet Nach einer Woche haben wir ent- schieden, dass wir das durchziehen Man spürt die Begeisterung bei meinem heissgeliebten, 38-jährigen Freund Die Begeisterung war von Anfang an brodelnd Komm, wir gehen weiter und überlegen!

(Haben wir hier nicht den Tageschef …) (… sein lassen.) (Ich weiss nicht mehr.) (Wir beschlossen, den Tageschef zu begraben, hörten auf damit.) (Ja, es brachte nichts Es gab zu wenig her.) (Nein, es gab nur Diskussionen und Auseinandersetzungen.) Wir lassen das Sideprojekt Tageschef sterben Das Chefsein, das Militärische, das Hierarchische In unserer Zusammenarbeit hat das keinen Platz Auch wir als Personen … Ich hatte im Militär grosse Mühe damit Manu auch. Das war auch eine Auseinanderersetzung als Lehrer Ich sage nicht gerne: “So und so geht es.” Das kann ich nicht Ich weiss, dass das den anderen nicht passt Wir sind eher mehr die Spürst-du-mich-Fraktion, die alles ausdiskutiert, bis es für alle stimmt Ja, definitiv Geht es dir auch so? Das konnte man schon in vielen Interviews lesen, auch Leute, die um mich herum sind, wissen: Ich bin ein Harmonie-Freak D.h. nicht, dass ich mich vor allen Spannungen drücke Denen stelle ich mich schon, aber nicht gerne Und es ist mir auch klar # Schubabaluba bow Tageschef! * Punkmusik: “Hey Ho, Let’s Go” von Ramones * Immer muss ich warten Er hat langsam Entzugserscheinungen nach der Zivilisation Ich bin dafür, dass man den Tageschef wieder einführt Das ist einfach kein Er kann kein Tempo annehmen Das ist richtig Service public, dafür bezahlen die Leute Wir probieren aus, wie Nacktwandern im hohen Norden sich anfühlt Nacktwandern hat mich schon immer interessiert 2. November, alles schneidet ein und es ist arschkalt – 4 °C Wie viel Grad? – 4 °C oder so ähnlich Wenn ich auf mein Thermometer hin- unterschaue, haben wir unter Null Komm, Burki! – Ja, ja, komm! (Es heisst ja immer, Burki hat eine doofe Idee und Fischer muss mitmachen Hier war es umgekehrt.) (Hier musste Burki mitmachen.) * Punkmusik: “Hey Ho, Let’s Go” von Ramones * Sieht das geil aus! * Sanfte Musik: “An Roghain Dain Do Eimhir XXII” von Julie Fowlis * Schon über die Strasse riecht es nach schottischem Hotel Das ist mir wieder ein Castle! Hui, jetzt spüre ich meine Beine – Ich auch Der rechte Fuss Du, das ist ein Viersternehotel Hör auf! Ein Viersternehotel, schottisches Viersternehotel Weit war es Das sagt mir: 25,5 km – heute * Der Fernseher läuft. * (Totale Begeisterung.) (Ich lag halbkrank im Bett und merkte, dass Burkart am nächsten Tag im Regen Braveheart spielen wollte.) * Lachen * Ich habe ein kleines Döschen blaue Gesichtsfarbe mitgenommen Ich dachte, es wäre cool, auf unserer Reise das nachzustellen Er ist mein Heer * Ruhige Gitarrenklänge * Goodbye Brigde of Orchy Leider, leider, es war ein Hammer-Hotel Burkart-Fischer – das erste Mal leicht angeschlagen

Leicht angeschlagen Das rote Männchen neben mir hat leichtes Fieber, einen blöden Kopf und mir knackt die linke Hüfte Ich wurde 38, das hat sich sofort niedergeschlagen Alles ist anders Wir schaffen das, aber die letzten drei, vier Tage müssen wir noch etwas kämpfen Jetzt müssen wir etwas sorgfältiger sein Die letzten zwei Tage sind wir gerannt Und das bergerprobte Team ist total begeistert, wie wir trainiert und schnell sind Wir müssen hier hinauf Jetzt haben wir sie beeindruckt Von jetzt an können wir normal sein und gemütlich hier hinaufgehen (Gemütlich – das haben wir uns oft gesagt, und wir sind jedes Mal doch wieder gerannt.) (Hier habe ich gelitten.) * Sanfte Musik * * “I’m Gonna Be” von George MacKay, Antonia Thomas, Peter Mullan * Ich muss heute etwas sorgfältiger sein. Ich bin etwas angeschlagen Das ist der einzige Hügel Ich muss schauen, dass ich nicht schon am Anschlag bin Ich habe heute Nacht extrem geschwitzt Ich glaube, Fieber habe ich nicht mehr Schluckweh habe ich noch * Sanfte Musik * (Hier haben wir doch mit einem Förster oder Jäger abgemacht.) (Genau, das war hier.) Von einem Jäger hat man ein klares Bild Die reden wenig Sie sind still, damit sie die Rehe nicht aufscheuchen (Flüstert) Ganz leise – (Flüstert) Ganz leise Ja, das ist er – Schau dir dieses Gefährt an! Nice to meet you! – Callum (Das Amphibienfahrzeug war cool.) your management in this area? How big is this area? 35’000 ha Sorry? What’s our plan? Would you like to take a ride in this? That would be great (35’000 ha, das ist grösser als der Kanton Zug.) (Heftig. Das Moor!) * Schwungvolle Musik: “The Passenger” von Iggy Pop * Ich hätte vorher besser noch gepinkelt Jetzt ist es zu spät Wir können mit der Fahrt nicht viele Kilometer aufholen Aber es ist cool. Wir sind irgendwo, wo nie ein Mensch hinkommt Da kommt die Crew durch den Nebel hinauf Sie müssen durch den Morast laufen Das ist anstrengend The bridge is missing here, so we’re just gonna cross slightly higher up (Genau, ich musste absteigen, weil die Brücke kaputt war oder weggespült wurde.) (Die Brücke war weg.) Thank you very, very much – Nice to meet you Princes of Scotland! Bye! Kopfsteinpflaster – Ja, genau * Majestätische Musik *

* Majestätische Musik * Traumhaft hier oben – diese Ruhe * Erhabene Musik * (Das war traumhaft. Wow!) – (Ja, wirklich.) (Hier war ich richtig geflasht von der Schönheit.) (Hier hast du aus der Zigarrenhülle eine Flöte gebastelt.) (Das ging eher in die Hose.) * Schiefe Töne * * Sanfte, friedvolle Musik * (Ein langer Tag.) – (Aber eine coole Unterkunft.) (Sehr einfach und etwas schmuddelig, aber trotzdem stilvoll.) (Sehr schottisch.) – (Total schön.) Fein, nicht? Heute Morgen können wir von hier oben durch, zuerst der Strasse nach Eine sehr schöne Strecke – man läuft direkt neben der Autobahn (Oh, hier haben wir diesen Typen getroffen!) (Oh, Steve!) It’s quite cold. You slept in here? – Yeah Wow. It wasn’t too cold? (Er ist ein Vagabund.) The last one lasted ten years, so it’s twelve years in these (Er lebt hier drin und fährt einfach auf der Insel rum.) (Ja, irgendwie so.) I’ve spent most of my life meeting people Bye! – Bye! – Bye! Mega interessant – Cool! Huh, aber hard to understand – Ja, schwierig zu verstehen * Erhabene Musik * (The Devil’s Staircase – schön, hier wurde es etwas alpin, bergig.) (Das gefiel mir.) – (Ja, aber es war steil.) (Du bist da hochgerannt.) Wir befinden uns auf der Devil’s Staircase, eine steile, höllisch schweisstreibende Passage auf eine Passhöhe hinauf Da wollen wir doch auf den richtigen Soundtrack hoffen * Heavy Metal * (Ja, ja, Burki. Was ist das?) – (Slayer.) (Ich habe Musik vermisst.) – (Und ich war oben.) Jetzt kam etwas Ehrgeiz auf Ich habe Freude Ich bin mega entspannt Jetzt muss ich nur darauf achten, dass ich ruhig atme, damit ich nachher total entspannt bin, wenn sie hochkommen Ich atme wieder ganz normal

Wir haben es geschafft. Das ist der höchste Punkt unserer Wanderung Es war eigentlich easy, es sind nur 300 Höhenmeter Es war am Schluss doch noch recht steil. Ich bin froh um eine Pause Ich bin William Wallace und ich kämpfe für die Freiheit von Schottland! Schaut euch diese Bastarde von Engländern an! Ich habe kalte Hände Wir lassen sie uns nicht nehmen, unsere Ländereien, unsere Frauen, unsere Playstations, unsere Rasenmäher! Wir lassen Du bist ja gar nicht geschminkt Was? – Du brauchst eine Kriegsbemalung Ich habe einfach kalte Hände Ist es furchteinflössend? – Mega Ziehen wir in den Krieg! – Ja Ah! – Yeah! * Manu schreit. * Manu? * Manu schreit weiter. * Scheisse! Freiheit! – Gut, dann mache ich den Ton * Lockere Musik: “I’m On My Way” von The Proclaimers * Ich finde auch, der Film ist ein absoluter Knaller Aber ich wäre nicht auf die Idee gekommen, ihn während des Wanderns nachzuspielen und bei 3 °C und 140 Knoten Wind die Szene 1 1/2 Std. nachzuspielen Aber es war sehr lustig So sind wir. Logisch, manchmal habe ich eine Idee, manchmal hat auch der andere eine Idee Und einer ist nicht gerade Fan und begeistert davon Aber ich finde es cool, dass wir dem anderen den Gefallen machen Es hat sich fast immer gelohnt (Wir können sagen, ihm ist nichts passiert, er sitzt hier.) (Schwenk!) – (Zeig ihn mal!) (Das ist Tom, er macht den Ton und er lebt.) (Tom-Ton!) (Genau! Aber dieser verdammte Weg wollte nicht aufhören.) (Ich wurde so wütend.) – (Du hast falsch gerechnet.) (Ich habe das Team zusammengeschissen.) Der Weg geht so Der ganze Tag wäre 11 km, und jetzt sind wir bei 18 km Das ist für den Kopf nicht gut Diese Stimmung spürt nun Hänsu Tut mir leid, aber das pisst mich an Ich habe die Höhenlinien gesehen, aber es geht ja um den Weg Es ist nicht das erste Mal Es ist schon zweimal passiert Wir sagten, es sei sehr lange Der letzte Kilometer und wir sputen uns Jetzt sind wir hier hinuntergerannt und sind seit 1 1/2 Std. unterwegs Normalerweise machen wir 2,5 km in 30 Min Scheisskarte, Scheissland, Scheisskaff da unten! Abstellen, fortwerfen, zertrampeln! Der Mist ist: Man kann uns mit unserer Gesichtsbemalung im Moment nicht ernst nehmen (Ja, wir sind dann wirklich in dieses Kaff.) (Kinlochleven – nomen est omen Es ist wirklich ein Loch.) (Ein Kinnloch!) – (Ein grosses Loch.) (Ich blieb gleich wütend.) (Aber traurig!) Ich bin das erste Mal etwas erledigt Ich bin immer noch geschminkt Ich bin echt erledigt Heute war die Etappe sehr weit Und, äh Ich habe es unterschätzt Das ist Kacke! Ich bin etwas steil hineingegangen Jetzt sind wir nur noch zwei Tage unterwegs, aber momentan habe ich es nicht im Griff, dass ich es easy nehmen könnte Es ist so … ah Hoffentlich geht das noch * Sphärischer Gesang * * “A Ghaoil, Leig Dhachaigh Gum Mh Thair Mi” von Julie Fowlis * (Das war der zweitletzte Wandertag Das weiss ich noch.)

(Total verlassen.) (Genau! Mein Fotospeicher war voll.) (Und dein Wanderakku leer.) (Stimmt.) * Sphärischer Gesang * Wir sind ein Stück weit froh, dass wir es bald geschafft haben Ein Stück weit? – Ein Stück weit Hier gemütlich vor dem Chalet Edel- weiss zu sitzen, finde ich schön Wieder einmal ein gesundes Picknick Aber es ist jetzt dann genug Seit gestern Abend ist die Luft etwas draussen, auch körperlich Heute bin ich am Kämpfen, obwohl es ein easy day ist Ich freue mich auf zu Hause (Zweistimmig) # Luegid, vo Bärg und vo Tal # flieht scho der Sunnestrahl # Luegid, vo Aue und Matte # wachse die dunkele Schatte # D’Sunn uf de Bärge no stoht # Oh, wie sind d’Gletscher so rot # Oh, wie sind d’Gletscher so rot (Hier hätten wir zelten sollen, und es stürmte so stark.) Vielleicht wird es doch noch was mit dieser Schwitzhütte (Die Schwitzhütte!) – (Wieder so ein blöder Furz! Nein!) Legt man die so rein? – Ja Werden die nicht gesprengt? – Doch, das kann passieren Kannst du mir sicherheitsmässig eine blaue Brille anmalen? (Wir haben noch ein Geschenk bekommen.) So geil! So geil! Das ist echt geil Du bist ein Idiot! Vielen Dank Ich bin froh, denn ich habe seit fünf Tagen dieselben Unterhosen an * Schwungvolle Musik * Wenn das wie ein Dampfbad ist, ist das super für die Haut Ich habe so viele Pickel bekommen Erstickst du? Der Rauch brennt extrem in den Augen (Irgendetwas lief schief.) (Es hat uns die Lungen verätzt.) (Wir sind erstickt.) Ich habe ihn ja gerne für solche Sachen, immer gute Ideen * Würgen, Husten * Oh, ist das heiss! * Husten, Spucken * Kommst du? – Das war deine Idee 3 1/2 Std. haben wir den Scheiss aufgebaut Jetzt sitzen wir 10 Min. rein, auch wenn wir nachher tot sind Ich glaube, auf Dauer ist das gesundheitsschädigend Ich würde in 5 Min noch etwas Wasser dazugeben Aber nur noch einmal * Dynamische Musik * Aua! Jetzt hält man es langsam aus Es riecht zwar noch nach verbrannter Erde, aber es ist nicht mehr so schlimm Am Schluss war es wirklich zum Aushalten Es war nicht schlecht Ich will es zu Hause noch einmal versuchen Ich nehme an, es ist die verbrannte Erde, die einen ekligen Geschmack verbreitet hat (Wir hatten beide noch zwei Tage ein Brennen in der Lunge.) Konntest du schlafen? – Nein! Gleich schlecht wie die erste Nacht, aber heute ist es mir egal Auf nach Fort William! Der letzte Tag unterwegs – ich verstehe es noch nicht ganz Zuerst müssen wir uns jetzt aufraffen Nach einer einmal mehr miserablen Nacht

bin ich trotzdem gut gelaunt, weil es jetzt wirklich dem Ende entgegengeht Jetzt sind wir genug gewandert * Sanfte Musik * * “I’m Gonna Be” von George MacKay, Antonia Thomas, Peter Mullan * (Ja!) – (Hier ist es.) (Unser Ziel – Fort William.) Die ersten 3 km haben wir in etwa 12 Min. gemacht Ich bin ganz nass und habe nasse Schottenunterhosen an Wir haben ein rasantes Tempo drauf Aber jetzt spitzt es sich zu, weil wir uns sehr auf das Ende dieser langen Wanderung freuen Andiamo! Che cosa Si, si, va bene! Hier ist es, Burki Hier: The End of the West Highland Way Ja, nein, nein! Die Stöcke kannst du haben Wegen dieser lausigen Statue! – Ich brauche sie nicht mehr Ich gratuliere dir Seit zweieinhalb Wochen trage ich das Glengoyne-Gebräu mit mir Und das gibt es jetzt Wir haben heute noch darüber geredet und ich habe Respekt davor, ob wir es körperlich schaffen mit einem Rucksack, bei diesem Wetter, 154 km quer durch die Wildnis zu wandern Das Erlebnis zählt. Und einmal durchhalten, ist immer gesund Ich bin glücklich, ich bin sehr glücklich Weisst du, was wir noch machen könnten? Wenn das Fläschchen leer ist, legen wir einen Wunsch hinein, den wir für die nächsten zehn Jahre haben, und werfen es ins Meer Sehr schön. Das machen wir Etwas esoterisch, aber nicht schlecht Das ist nostalgisch, romantisch (Weisst du noch, was du aufgeschrieben hast?) (Eins von zwei weiss ich noch.) (Ich auch nur noch das eine.) So! Ist es möglich, dass wir ohne Rucksäcke ans Meer runtergehen? Gut? – Gut, ich bin dabei (Es war super. Kalt und nass.) (Sehr.) (Ich denke gerne daran zurück.) – (Es gab coole Momente.) (Apropos kalt und nass – du hast Schottland gewünscht.) (Ja, das ist auf meinem Mist gewachsen. Das stimmt.) (Und das dürfen wir jetzt sagen: Die wollen wieder so etwas mit uns machen.) (Und ich meinte dann, nach nass und kalt und Schottland jetzt darf ich wünschen.) (Das machen wir nächstes Jahr.) (2017 wird für uns wieder gross, wir sind dann wieder unterwegs.) (Dann aber an der Wärme! Ich freue mich jetzt schon.) (“Wärme” ist nett ausgedrückt.) – (In der Hitze! Juhui!) (Wie gehen mit demselben Team wieder für drei Wochen.) (Dieses Mal aber nach Spanien Und zwar nach Andalusien.) (Ich freue mich.) (Schönen Abend und ein gutes neues Jahr.) (Salut.) – (Tschüss.) SWISS TXT / UT-Redaktion Zürich Alexandra Duttweiler – 2016